PV Anlage Rechner
Mit diesem PV Anlage Rechner können Sie Ihre PV-Anlage berechnen und eine Photovoltaikanlage für Ihr Haus aus Stromverbrauch und Sonneneinstrahlung am Standort auslegen. Geben Sie den monatlichen Verbrauch in kWh, die Volllaststunden der Sonne pro Tag, die Systemverluste und die Modulleistung ein, und der Rechner liefert die Anlagengröße in kWp, die Zahl der Module, die nötige Dachfläche und den erwarteten Jahresertrag.
Ergebnisse
Der PV Anlage Rechner gehört zu unserer Sammlung Photovoltaik Rechner. Entdecken Sie weitere Photovoltaik Rechner, um passend zu diesem Werkzeug zu dimensionieren, umzurechnen und Ihre Ergebnisse zu prüfen.
Was der PV Anlage Rechner leistet
Eine Photovoltaikanlage soll über das Jahr die Energie erzeugen, die Sie decken möchten. Der Rechner wandelt Ihren Monatsverbrauch in einen Tageswert um, teilt ihn durch die Sonnenstunden mit voller Einstrahlung an Ihrem Standort und berücksichtigt Verluste durch Leitungen, Wärme, Verschmutzung und Wechselrichter. Das Ergebnis ist die Anlagengröße in Kilowatt Peak, die er anschließend in ganze Module der gewählten Leistung aufteilt.
Formel, um die Größe der PV-Anlage zu berechnen
Der Rechner geht in drei Schritten vor:
Peak Sun Hours sind die Stunden pro Tag, in denen die Sonne 1000 W pro Quadratmeter liefern würde, ein Standardmaß für die örtliche Einstrahlung. Für die Dachfläche rechnet er mit etwa 1,9 m² pro 400-W-Modul, der Jahresertrag ist Anlagengröße mal Sonnenstunden mal 365, abzüglich Verluste.
Beispiel: PV-Anlage berechnen
Ein Haushalt mit 4500 kWh Jahresverbrauch, also 375 kWh im Monat, 3,0 Sonnenstunden und 14 Prozent Verlusten:
Mit 400-W-Modulen sind das 12 Module, eine Anlage mit 4,8 kWp auf rund 23 m² Dachfläche, die etwa 4500 kWh im Jahr erzeugt.
So können Sie Ihre PV-Anlage berechnen
Den Jahresverbrauch finden Sie auf Ihrer Stromabrechnung; teilen Sie ihn durch 12 für den Monatswert. Für die Sonnenstunden mit voller Einstrahlung (Peak Sun Hours) setzen Sie in Deutschland je nach Region etwa 2,7 bis 3,3 im Jahresmittel an, das entspricht 850 bis 1100 kWh Ertrag pro kWp. Lassen Sie 14 Prozent Verluste stehen, sofern Ihr Installateur keinen anderen Wert nennt, tragen Sie die Leistung der geplanten Module ein und legen Sie den Anteil des Verbrauchs fest, den Sie decken möchten. Klicken Sie auf Berechnen.
Das Ergebnis zur PV-Anlage deuten
Die Anlagengröße ist der Bedarf im Jahresdurchschnitt. Im Sommer liegt der Ertrag deutlich höher, im Winter niedriger, daher speisen Sie im Sommer Überschüsse ins Netz ein und beziehen im Winter Netzstrom. Ohne Speicher nutzen Haushalte meist 25 bis 35 Prozent des Solarstroms selbst, mit Batteriespeicher 50 bis 70 Prozent. Ist die Dachfläche knapp, wählen Sie leistungsstärkere Module. Verschattung, ein Norddach oder eine ungünstige Neigung mindern den Ertrag, lassen Sie den Standort daher von einem Fachbetrieb prüfen.
Wann Sie eine PV-Anlage berechnen
- Eine erste Schätzung vor Angeboten von Installateuren erstellen
- Prüfen, ob ein Angebot zum Verbrauch passt
- Eine Teilabdeckung für ein Budget planen
- Modulleistungen für ein kleines Dach vergleichen
- Für ein künftiges E-Auto oder eine Wärmepumpe vorplanen
Häufige Fehler, wenn Sie die PV-Anlage berechnen
- Nur eine Sommerabrechnung nutzen. Mitteln Sie über ein ganzes Jahr.
- Tageslichtstunden verwenden. Nutzen Sie die Sonnenstunden mit voller Einstrahlung.
- Verluste ignorieren. 10 bis 20 % sind üblich.
- Verschattung vergessen. Teilverschattung senkt den Ertrag stark.
Tipps für die Photovoltaik Schätzung
- Nehmen Sie die Einstrahlung aus einem Solarkataster für Ihre Adresse.
- Planen Sie künftige Verbraucher jetzt mit ein.
- Vergleichen Sie mindestens drei Angebote von Fachbetrieben.
PV-Anlage für das ganze Haus berechnen
Beginnen Sie mit einer Jahresabrechnung, da der Verbrauch mit den Jahreszeiten schwankt. Planen Sie ein E-Auto oder eine Wärmepumpe, addieren Sie deren Verbrauch zuerst: Ein E-Auto mit 15.000 km im Jahr braucht etwa 2700 kWh, eine Wärmepumpe im Einfamilienhaus oft 3000 bis 5000 kWh. Legen Sie dann die Anlage aus und wählen Sie den Wechselrichter mit dem Wechselrichter Größe Rechner. Weil die Einspeisevergütung nach EEG deutlich unter dem Strompreis liegt, lohnt vor allem selbst genutzter Strom; viele Hausbesitzer belegen trotzdem das ganze Dach, da zusätzliche Module wenig kosten. Für Anlagen bis 30 kWp auf Wohngebäuden fällt seit 2023 keine Mehrwertsteuer an, und jede Anlage muss im Marktstammdatenregister eingetragen werden.
Größe der PV-Anlage, Kosten und Speicher
Größer ist nicht immer besser. Jedes zusätzliche kWp kostet Geld, prüfen Sie die Amortisation verschiedener Größen also mit dem PV Amortisation Rechner. Wenn Sie Notstrom wünschen oder netzunabhängig leben wollen, muss die Anlage auch Akkus laden, und der Batteriebank Rechner legt den Speicher für Ihren Tagesverbrauch und die gewünschten Autarkietage aus.
Tabelle: Größe der PV-Anlage nach Verbrauch und Sonnenstunden
Anlagengröße in kWp und Anzahl der 400-W-Module bei 14 % Verlusten:
| Monatsverbrauch | 3,5 Sonnenstunden | 4,5 Sonnenstunden | 5,5 Sonnenstunden |
|---|---|---|---|
| 500 kWh | 5,5 kW (14) | 4,2 kW (11) | 3,5 kW (9) |
| 750 kWh | 8,2 kW (21) | 6,4 kW (16) | 5,2 kW (14) |
| 1.000 kWh | 10,9 kW (28) | 8,5 kW (22) | 7,0 kW (18) |
| 1.500 kWh | 16,4 kW (41) | 12,7 kW (32) | 10,4 kW (27) |
Häufige Fragen zum PV Anlage Rechner
Wie viele Solarmodule brauche ich?
Teilen Sie den Tagesverbrauch durch Sonnenstunden und Verluste für die kWp, dann durch die Modulleistung. 375 kWh im Monat bei 3,0 Sonnenstunden brauchen etwa 4,8 kWp, also 12 Module mit 400 W.
Was sind Peak Sun Hours?
Die Zahl der Stunden pro Tag, in denen die Einstrahlung im Mittel 1000 W pro Quadratmeter beträgt. In Deutschland sind es im Jahresmittel etwa 2,7 bis 3,3.
Wie viel Dachfläche braucht eine PV-Anlage?
Etwa 1,7 bis 2 m² pro Modul. Zwölf 400-W-Module brauchen rund 23 m².
Wie viel Strom erzeugt 1 kWp in Deutschland?
Etwa 850 bis 1100 kWh im Jahr, im Süden mehr als im Norden. Bei 3,0 Sonnenstunden und 14 % Verlusten sind es rund 940 kWh.
