Provision Rechner
Mit diesem Provision Rechner können Sie die Provision auf einen Verkauf und Ihr Gesamteinkommen für die Periode berechnen. Geben Sie Verkaufsbetrag und Provisionssatz ein, ergänzen Sie bei Bedarf eine Staffel mit höherem Satz oberhalb einer Schwelle und tragen Sie ein Fixgehalt ein, um das Gesamteinkommen zu sehen. Der Rechner zeigt außerdem den effektiven Provisionssatz auf den gesamten Umsatz.
Ergebnisse
Der Provision Rechner gehört zu unserer Sammlung Unternehmen & Preise Rechner. Entdecken Sie weitere Unternehmen & Preise Rechner, um passend zu diesem Werkzeug zu dimensionieren, umzurechnen und Ihre Ergebnisse zu prüfen.
Was der Provision Rechner leistet
Eine Provision vergütet einen Anteil an dem, was Sie verkaufen. Ein festes Modell zahlt einen Satz auf den ganzen Umsatz, ein Staffelmodell zahlt einen höheren Satz, sobald der Umsatz eine Schwelle überschreitet. Der Rechner wendet beide Modelle an, addiert ein eventuelles Fixum für die Periode und liefert Provision, Gesamteinkommen und effektiven Satz, also die Provision als Anteil am gesamten Umsatz.
Formel, um die Provision zu berechnen
Bei einem festen Satz:
Bei einem zweistufigen Modell mit Schwelle S, Satz r1 bis S und r2 darüber:
Das Gesamteinkommen ist Fixum plus Provision, der effektive Satz ist Provision ÷ Umsatz × 100.
Beispiel: Provision berechnen
Ein Verkauf über 50.000 € mit festen 5 Prozent:
Nun ein Staffelmodell: 5 Prozent bis 50.000 € und 8 Prozent darüber, bei 100.000 € Umsatz und 2000 € Fixum:
Das Gesamteinkommen beträgt 8500 €, der effektive Satz auf die 100.000 € liegt bei 6,5 Prozent.
So können Sie die Provision berechnen
Geben Sie den Verkaufsbetrag oder Ihren Gesamtumsatz der Periode und den Provisionssatz in Prozent ein. Für ein Staffelmodell tragen Sie die Schwelle und den Satz ein, der darüber gilt; lassen Sie beide bei null für einen festen Satz. Ergänzen Sie Ihr Fixgehalt für denselben Zeitraum, um das Gesamteinkommen zu sehen, und klicken Sie auf Berechnen.
Die berechnete Provision richtig deuten
Der effektive Satz ist die Zahl, mit der Sie Modelle vergleichen. Ein Staffelmodell mit hohem Spitzensatz lohnt sich nur, wenn Sie die Schwelle regelmäßig überschreiten. Vergleichen Sie das Gesamteinkommen, nicht die Provision allein: Ein Modell mit niedrigerem Satz und solidem Fixum kann in einem schwachen Monat mehr bringen als reine Provision. Für Angestellte ist die Provision Teil des Bruttolohns und unterliegt Lohnsteuer und Sozialabgaben.
Wann Sie die Provision berechnen
- Eine Provisionsabrechnung prüfen
- Zwei Stellenangebote mit verschiedenen Modellen vergleichen
- Ein Umsatzziel für ein Einkommensziel festlegen
- Eine Makler- oder Vermittlerprovision ermitteln
- Ein Provisionsmodell für ein Vertriebsteam entwerfen
Häufige Fehler, wenn Sie die Provision berechnen
- Den Spitzensatz auf den ganzen Umsatz anwenden. Im Staffelmodell gilt er nur oberhalb der Schwelle.
- Zeiträume mischen. Nutzen Sie Fixum und Umsatz für dieselbe Periode.
- Stornos ignorieren. Viele Modelle fordern Provision bei Rückgaben zurück.
- Umsatz- und Gewinnmodelle verwechseln. Prüfen Sie, worauf sich der Satz bezieht.
Tipps für ein Modell aus Fixum plus Provision
- Lassen Sie sich das Provisionsmodell schriftlich mit Beispielen geben.
- Verfolgen Sie Ihren effektiven Satz jeden Monat.
- Klären Sie, wann die Provision fällig wird: bei Auftrag, Rechnung oder Zahlungseingang.
Provisionsmodelle im Überblick
Reine Provision zahlt nur auf Umsatz und passt zu erfahrenen Verkäufern in Märkten mit hohen Auftragswerten; für selbstständige Handelsvertreter regeln die §§ 87 ff. HGB den Provisionsanspruch. Fixum plus Provision gibt ein stabiles Einkommen mit Aufwärtspotenzial und ist im Vertrieb das häufigste Modell. Staffel- oder Beschleunigermodelle heben den Satz oberhalb einer Zielvorgabe. Manche Modelle zahlen Provision auf den Rohgewinn statt auf den Umsatz, sodass Rabatte die Auszahlung schmälern; der Gewinnmarge Rechner zeigt den Gewinn, den jeder Verkauf übrig lässt. Bei Immobilien teilen sich Käufer und Verkäufer seit Ende 2020 die Maklerprovision meist zu gleichen Teilen, oft je 3,57 Prozent inklusive Mehrwertsteuer.
Provision im Unternehmen berechnen
Für Inhaber ist die Provision ein variabler Kostenpunkt, der mit jedem Verkauf steigt. Rechnen Sie sie zu Wareneinsatz und anderen variablen Kosten, bevor Sie Preise mit dem Aufschlag Rechner festlegen. Prüfen Sie danach mit dem Break-Even Rechner, wie viele Verkäufe die Fixkosten decken. Ein Satz, der auf dem Papier großzügig wirkt, kann bei Produkten mit niedriger Marge wenig Gewinn übrig lassen.
Tabelle: Provision bei üblichen Sätzen
Provision bei gängigen festen Sätzen:
| Umsatz | Bei 3 % | Bei 5 % | Bei 10 % |
|---|---|---|---|
| 10.000 | 300,00 | 500,00 | 1.000,00 |
| 25.000 | 750,00 | 1.250,00 | 2.500,00 |
| 50.000 | 1.500,00 | 2.500,00 | 5.000,00 |
| 100.000 | 3.000,00 | 5.000,00 | 10.000,00 |
| 250.000 | 7.500,00 | 12.500,00 | 25.000,00 |
Häufige Fragen zum Provision Rechner
Wie berechne ich eine Provision?
Multiplizieren Sie den Umsatz mit dem Satz. Ein Verkauf über 50.000 € bei 5 % bringt 2500 €.
Wie funktioniert eine Staffelprovision?
Der erste Teil des Umsatzes erhält den niedrigeren Satz, nur der Teil über der Schwelle den höheren. 100.000 € Umsatz mit 5 % bis 50.000 € und 8 % darüber bringen 6500 €.
Wie finde ich meinen Provisionssatz?
Teilen Sie die Provision durch den Umsatz und multiplizieren Sie mit 100. 2500 € auf 50.000 € sind 5 %.
Wie viel muss ich für ein Ziel verkaufen?
Teilen Sie die Zielprovision durch den Satz. Für 3000 € bei 5 % brauchen Sie 60.000 € Umsatz.
